Trading-Wochenausblick: 11. – 15. Juli 2016

Trading - Wochenausblick

Der Brexit hält die Finanzmärkte weiterhin auf Trab. Stabile Aktienmärkte sind trotz einiger Erholungen noch lange nicht in Sicht. Es wird von negativen Auswirkungen auf die Gewinne der Unternehmen in Europa und von expansiven Entscheidungen der Notenbanken ausgegangen. Das dürfte bei Dax & Co. zu enormen Schwankungen führen. Auch die italienische Bankenkrise verunsichert die Märkte. Im Fokus steht zudem, wie sich die Volkswirtschaft in den USA entwickelt.

Entwicklung bei den Währungen

Die folgenden Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum der Nacht von Sonntag auf Montag bzw. den sehr frühen Montagmorgen:

  • Beim EUR/USD ging es um 0,7 % nach unten auf 1,1042.
  • Der EUR/GBP wurde mit 0,8537 gehandelt, was einen Anstieg von 0,16 % bedeutet.
  • Der EUR/JPY erzielte ein Plus von 0,12 % auf 111,22. Hier sollte es Unterstützung bei 110,54 und Widerstand bei 112,72 geben.
  • Der Kurs des EUR/NZD stieg um 0,08 % auf 1,5137.
  • Um 0,05 % nach oben auf 100,64 ging es auch beim USD/JPY. Es wird mit Unterstützung bei 100,02 gerechnet und mit Widerstand bei 102,61.
  • Der GBP/USD musste mit 1,2941 ein Minus von 0,08 % hinnehmen.
  • Beim NZD/USD gab es mit 0,7296 einen Verlust von 0,16 %.

Entwicklung bei den Rohstoffen

Brent erreichte mit 46,76 USD an der ICE Futures Exchange in London zum Wochenausklang einen Tagesgewinn von 0,78 %. Über die Woche verloren die Brentfutures allerdings 7,13 %.

US-Rohöl ging an der New Yorker Mercantile Exchange mit 45,41 USD das Fass und einem Gewinn von 0,60 % aus der Handelswoche.  Auch hier gab es im Wochenverlauf einen Verlust von 7,31 %.

Ereignisse in dieser Woche

Montag, 11. Juli:

Japan informiert über Maschinenaufträge. Aus den USA kommen die mit Spannung erwarteten Zahlen des Rohstoffunternehmens Alcoa zum II. Quartal. In Deutschland bringt die Lufthansa ihre Verkehrsdaten heraus.

Dienstag, 12. Juli:

Deutschland legt Großhandelspreise sowie Verbraucherpreise vor.

Mittwoch, 13. Juli:

Japan berichtet über Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung. In den USA erscheinen die Im- und Exportpreise sowie der wöchentliche Ölbericht des Energieministeriums.

Donnerstag, 14. Juli:

Die Bank of England gibt ihren Zinsentscheid und das Sitzungsprotokoll bekannt. Die USA veröffentlicht Daten zu den Erzeugerpreisen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe.

Freitag, 15. Juli:

In China werden der BIP des II. Quartals sowie Zahlen zur Industrieproduktion publiziert. Die EU zieht Handelsbilanz. Aus den USA kommen zahlreiche Berichte, beispielsweise zu Verbraucherpreisen, Einzelhandelsumsätzen, Realeinkommen, Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung sowie Lagerbeständen.

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Ines JaegerTrading-Wochenausblick: 11. – 15. Juli 2016