sharewise wurde im Jahr 2007 gegründet und hat seinen Firmensitz in München. Im Gegensatz zu anderen Social-Trading-Plattformen ist sharewise kein online-Broker und Trader handeln hier nicht mit Wertpapieren oder Devisen. Vielmehr geht es darum, dass die registrierten Mitglieder bestimmte Aktien empfehlen und dies entsprechend begründen. Börseninteressierte erhalten umfangreiche Informationen über den Aktienmarkt, können sich mit anderen Investoren austauschen und den Erfolg oder Misserfolg der abgegebenen Prognosen überprüfen.

Jeder, der sich als Mitglied bei sharewise registriert, kann Kauf- oder Verkaufsempfehlungen für alle Aktien geben, die an der Börse Frankfurt gehandelt werden. Sämtliche Empfehlungen der über 150.000 Mitglieder können die Nutzer kostenfrei einsehen. Hier steht nicht das Portfolio einzelner Trader im Mittelpunkt, sondern es wird bezüglich Aktienwerten und möglichen Kurszielen auf die Kraft der Community gesetzt.

Gut geeignet ist sharewise vor allem für Einsteiger, die hier viel über den Wertpapier-Handel lernen können. Anhand von Index- und Aktienempfehlungen können sie Handelsstrategien ohne „echtes Geld“ testen.

Zudem hat die Firma im Dezember 2013 den ersten Community-Aktienfonds Deutschlands gestartet. Das Motto dabei lautet „Investieren Sie in die Weisheit der sharewise-Community“. Welche Titel in den Fonds aufgenommen werden, richtet sich nach den Aktienempfehlungen der Top-Tippgeber von sharewise. Die Performance des H&A sharewise Community Fonds ist beachtlich. Bereits nach einem Jahr Bestehen des Fonds hat er Indizes wie Euro Stoxx 50 und Dax überholt.

Um den Community-Fonds zu realisieren, hat sich sharewise starke und erfahrene Partner ins Boot geholt. Dazu gehören beispielsweise die Privatbank Hauck & Aufhäuser, der Anlageberater Netfonds Financial Services und die börsennotierte Baader Bank AG.

Finanzinstrumente

Bezüglich der Empfehlungen liegt der Fokus vor allem auf Aktien, aber auch zu Indizes und einige EFTs können die sharewise-Mitglieder ihre Meinung abgeben.

Der H&A sharewise Community Fonds stellt eine Besonderheit dar. Er beruht auf den Empfehlungen der nachweislich besten Community-Mitglieder. Deren Empfehlungen werden auf liquide gehandelte Aktientitel abgegeben. Insgesamt setzt sich der Fonds aus 25 Einzelaktien zusammen, deren Zusammenstellung regelmäßig überprüft wird. Zu den 100 Top-Mitgliedern gehören nur solche Empfehlungsgeber, die strenge Kriterien erfüllt haben.

Einstieg und Funktionen

Mit einer einmaligen Registrierung kann der volle Umfang der Plattform genutzt werden. Wer als Nutzer registriert ist, kann nun Aktienempfehlungen abgeben und sich selbst über die Empfehlungen anderer informieren. Zudem können die Mitglieder Profile von sich erstellen und miteinander kommunizieren.

Das Besondere auf dieser Plattform ist, dass sharewise die Aktientipps überprüft und bewertet und die Auswertung in einer entsprechenden Rangliste aller Mitglieder veröffentlicht. In diese Rankinglist kommen alle Mitglieder, die mindestens fünf Empfehlungen ausgesprochen haben. Die Bewertung erfolgt anhand eines ausgeklügelten Systems. Zudem werden auf der Plattform stets die aktuellen Kurse sämtlicher Wertpapiere angezeigt.

Die Eröffnung eines realen Depots ist nicht möglich, da es sich – wie schon erwähnt – um eine reine Austausch- und Informationsplattform handelt. Mithilfe eines virtuellen Depots können die User aber Handelsstrategien testen und sich darin mit anderen Nutzern messen.
Die auf shareweise ausgesprochenen Empfehlungen sind zum großen Teil qualitativ hochwertig und könnten auch von Experten oder professionellen Analysten stammen. Das veröffentlichte Bewertungssystem ermöglicht den sharewise-Mitgliedern, die besten veröffentlichten „Tipps“ leicht herauszufiltern.

Auch wenn jeder Nutzer sich eine eigene Meinung über die einzelnen Strategien und Empfehlungen bilden sollte, sind die Tipps und Empfehlungen sehr wertvolle Entscheidungshilfen. Gerade Neulinge im Börsengeschäft haben so die Möglichkeit, von dem Wissen vieler zu profitieren.

Trader

In die Top-100-Liste schaffen es die Empfehlungsgeber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Insbesondere geht es um folgende Aspekte:

die Leistung des Nutzers im Vergleich mit anderen
beruhen die Empfehlungen auf professionellen Gesichtspunkten
kann mit diesen Empfehlungen der Markt geschlagen werden

Die Mitglieder sind in der Rangliste mit zwei Kriterien geführt: dem Skill-Level und dem Tachometer.

Der Skill-Level wird von sharewise auf Basis der abgegebenen Empfehlungen berechnet. Lautet der Skill-Level 0, dann hat das Mitglied im jeweiligen Zeitraum genauso gut abgeschnitten wie der Index STOXX Europe 600. Je höher der Skill-Level liegt, umso besser war die Performance des Mitglieds verglichen mit dem Index.

Je grüner das Tachometer des Mitglieds anzeigt, desto besser ist es. Grün bedeutet, dass dieses Mitglied besser als der Durchschnitt der Community ist.

Ein Mitglied kommt in die Bewertung, wenn es mindestens 5 Empfehlungen abgibt, wobei das durchschnittliche Handelsvolumen 500.000 Euro betragen muss. Auf diese Weise wird unrealistischen Performancezahlen vorgebeugt.

Wer es in den Top-100-Klub schafft, erringt einige Vorteile. So erhalten diese Mitglieder kostenlose Börsenbriefe und können den hauseigenen Community-Fonds nutzen, der eine echte Geldanlage ist.

Kommunikation

Da sharewise auf dem Prinzip „Kommunikation“ beruht, werden auf der Plattform optimale Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Mitgliedern geboren. Unter anderem gibt es ein Forum, eine News-Seite, Umfragen zum Mitmachen, einen Top-Club und sogar ein sharewise.tv.

Besonderheiten

Auf der Plattform wird in regelmäßigen Abständen ein kostenloses Einsteigerseminar angeboten, wo sharewise näher vorgestellt wird und Fragen beantwortet werden.

Eine weitere Besonderheit wurde bereits genannt: Es gibt keine Trades, sondern sharewise ist eine reine Empfehlungs- und Austauschplattform. Der Community Fonds ist ebenfalls etwas Besonderes – er wird von den jeweils besten Tipp-Gebern zusammengestellt.

Es werden auch Wettbewerbe der Nutzer untereinander durchgeführt, wo sich die jeweiligen fiktiven Strategien miteinander messen.

Kosten und Gebühren

Die Mitgliedschaft bei sharewise ist kostenlos.

Für den Community Fonds fällt beim Kauf ein Ausgabeaufschlag an, außerdem entstehen regelmäßige Vertriebsstellen-, Verwaltungs- und Depotbankgebühren. Diese Kosten werden aus dem Fondsvermögen entnommen und der Anleger erhält dafür keine Rechnung von der Fondsgesellschaft.

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