Wie viele Finanzdienstleister, die spekulative Geldanlagen ermöglichen, treffen auch eToro immer wieder Betrugsvorwürfe oder Unterstellungen hinsichtlich unseriösen Verhaltens. Das Wort „Betrug“ passt dabei in den seltensten Fällen überhaupt begrifflich zum geschilderten Sachverhalt. Denn meist lassen sich derartige Vorwürfe auf einen ganz simplen Grund zurückführen: Viele Anleger, die mit eToro nicht den gewünschten Erfolg hatten, sind frustriert und versuchen die Schuld für Ihren Misserfolg angeblichen betrügerischen Aktivitäten anzulasten. In sehr vielen Fällen haben erfolglose Anleger allerdings elementare Fehler bei Umgang mit Spekulationsgeschäften begangen, haben zu große Risiken in Kauf genommen und ein schlechtes oder gar kein Money Management an den Tag gelegt.

Auch beim Social Trading gilt: Es besteht durchaus das Risiko des Totalverlusts und unerfahrene Trader lassen sich von möglichen Gewinnen schnell blenden. Diese Risiken sind jedoch systemimmanent und sollten jedem Kunden im Vorfeld absolut klar sein. Jedenfalls ist es nicht eToros Schuld, dass Risiken ignoriert werden und Kursverläufe nicht immer im Interesse des Kunden vonstatten gehen. Wenn man eToro in dieser Hinsicht überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann den, dass Aufklärung teilweise nur unzureichend erfolgt und Neukunden in Sachen Risikobegrenzung nicht umfassend geschult werden.

Ist eToro als Anbieter seriös und reguliert?

Als Finanzdienstleister unterliegt eToro der zypriotischen staatlichen Finanzaufsichtsbehörde Cysec und agiert damit als staatlich regulierter Broker. In Deutschland ist eToro von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin lizensiert und damit für den deutschen Markt zugelassen. eToro ist als Social-Trading-Anbieter damit durchaus als seriös einzustufen.

eToro – Betrug oder seriös?
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Social TradingeToro – Betrug oder seriös?